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Nahrungsquellen für Insekten schaffen-0
19. April 2017
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Nahrungsquellen für Insekten schaffen

Bienen, Hummeln und andere Blütengäste sind unersetzlich. Sie sorgen als Blütenbestäuber für eine vielfältige Pflanzen- und Tierwelt, doch ihr Lebensraum ist in Gefahr. Zum Glück gibt es vieles, was man tun kann, um diesen kleinen aber sehr wichtigen Insekten zu helfen.

Blütenbesuchende Insekten sind vom frühen Frühjahr bis zum späten Herbst aktiv. In dieser Zeit benötigen sie ein kontinuierliches und vielfältiges Blütenangebot, das für ihre Nahrung und ihren Lebensraum wichtig ist.

Allgemein bienenfreundlich sind einheimische, standortangepasste Blütenpflanzen. Bunte, gemischte Ein Hummel versteckt sich tief in einer KürbisblüteBlumenflächen statt monotoner Rasenflächen sind ebenfalls gut für eine Nahrungsvielfalt. Sowohl wilde Ecken und Winkel mit Verbuschung, Wasserstellen und offenem Boden als Nistmöglichkeit sorgen für den Komfort der Bienen.

Beim Kauf von Blumen und Pflanzen sollte auf die Herkunft und eventuelle Vorzucht geachtet werden. Einige Pflanzen aus dem Baumarkt/Discounter werden unter sehr konventionellen Bedingungen groß gezogen. Selten erhält man einen Einblick in welchen Böden die Pflanzen vor- und aufgezogen wurden. Auch der Eintrag von Pestiziden ist nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen. So kann die gutgemeinte Absicht leider nicht das gewünschte

Ziel erreichen und die Insekten bekommen bei ihrer Nahrungssuche einen heftigen Chemiecocktail verpasst. Auf der sicheren Seite ist man mit zertifizierten Saatgut und der

Eigenaufzucht. Schreibt uns einfach eine eMail an info@ipgarten.de und wir lassen euch etwas von unserem Saatgut zukommen.

 

Und folgend noch ein paar Tipps:

Im Blumenbeet:

  • Vielfältige Gestaltung der Beete mit Blumen, Kräuter und Stauden, die von Frühjahr bis in den späten Herbst blühen
  • Für Bienen: Astern, Sonnenblumen, ungefüllte Dahlien und Wildrosen, Malvenarten
  • Für Hummeln: Akelei, Rittersporn, Eisenhut, Löwenmaul
  • Für Wildbienen: heimische Wildpflanzen, z.B. Natternkopf, Schafgarbe, Scharfer Hahnenfuß

Im Gemüsebeet:

  • Gründüngungsmischungen, z.B. aus Phacelia, Buchweizen, Senf, Ackerbohnen, Kleearten, Borretsch, Ringelblumen, Malven
  • Blüten von Gemüsepflanzen, z.B. Kürbisgewächse (Zucchini, Kürbis, Gurken), Zwiebeln, Kohl, Möhren und Kräuter (Salbei, Rosmarin, Lavendel, Pfefferminze, Thymian und andere Küchenkräuter)

Im Ziergarten:

  • Obstbäume, heimische Gehölze (z.B. Schlehe, Pfaffenhütchen, Kornelkirsche, Weißdorn)
  • Beerensträucher (z.B. Stachelbeere, Himbeere, Brombeere, Johannisbeere)
  • Kätzchenweiden, Kletterpflanzen (Wilder Wein, Efeu, ungefüllte Kletterrosen)

 

Blühkalender http://www.die-honigmacher.de/kurs2/kalender.html

 

Noch zu beachten:

Bienen haben es gern komfortabel- das heißt, sie brauchen Sonne und Windschutz, sowohl auch eine Wasserstelle im Garten. Sie mögen facettenreiche, naturbelassene Gärten. Wenn man für ideale Bedingungen sorgt, spricht es sich schnell unter den Bienen rum und es werden immer mehr in den Garten kommen!

 



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