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29. August 2016
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GRÜNdung – Dünger oder Startschuss

GRÜNdung.
Je nachdem, wo man die Betonung setzt, entstehen zwei ganz unterschiedliche Bedeutung. Dieser Blogbeitrag soll sich aber nicht um Bodenbearbeitung drehen, sondern einen Einblick in den Startschuss unser Unternehmung geben. Es gibt Unternehmen bei denen das Wort grün zurecht in dem Wort Gründung aufgeführt ist. Durch unsere Arbeit mit der Natur und im speziellen mit Gemüse, Kräutern und Blumen sowie der Umsetzung eines alternativen Wirtschaftssystems trifft das auf uns zu 100 % zu. Hätten wir das geklärt, bleibt noch die Frage: Wie lief nun der Tag ab?

Die Anreise
Torsten und Philipp kamen aus unterschiedlichen Himmelsrichtungen am Fehrbelliner Platz zusammen und setzen ihren Weg gemeinsam fort und nahmen Platz im Doppelstockbus. Natürlich oben und ganz vorn. Nachdem Philipps Anreise problemlos verlief, musste Torsten eine Zwischenetappe mit dem Taxi zurücklegen. Die Ringbahn war mal wieder lahm gelegt.
Martin wurde direkt von Unterstützer Frank Sippel im Tuk Tuk mitgenommen. Er konnte von der Malzfabrik bis nach Dahlem das schöne Wetter und tolle Gespräche genießen.

Der Notartermin
Dezente Villa im schönen Dahlem. Freundlicher Empfang am Eingang. Dann ging es in den Raum der für immer einen Platz in unserem Kopf haben wird. Dieser war sehr luftig und großzügig gestaltet und bot mehr als ausreichend Platz für ein das beeindruckende Bücherregal und den Tisch. Für Martin ist es ab sofort der Tisch der Tische. Sehr massives Holz, absolut solides Auftreten und einfach nur schön. Wie viele Unterschriften wurden hier wohl schon getätigt? Wie viele Unternehmen ins Leben gerufen? Der Kauf der Malzfabrik fand genau an diesem Tisch statt. Genau hier werden wir gleich unsere Unterschriften leisten. Ein gutes, warmes aber auch nervöses Gefühl durchströmt unsere Körper.
Der Notar betritt den Raum, begrüßt unsere Unterstützer herzlich und stellt sich uns vor. Dann beginnt er mit der Arbeit. Die Worte sprießen nur so heraus. Er hat sicher über 1.000 Verträge vorgelesen. Was für ein Tempo. Zum Glück haben wir den Vertrag im Vorfeld schon ein paar mal gelesen, sonst wäre es wirklich schwer dem Tempo zu folgen, aber alles läuft bestens. Nach ca. 45 Minuten ist alles vorgelesen und besprochen. Papier wandert über den Tisch. Immer im Kreis, jeder leistet an seiner Stelle die Unterschrift. Es ist vollbracht! Alle haben unterschrieben und der Notar verlässt den Raum. Es folgen nette und lockere Sprüche. Es fühlt sich alles gut an. Dann ist ja da noch dieser Tisch. Unter der Tischplatte einige Schubfächer. Der Notar ist ja gerade nicht da. Zack schnell ein Schubfach aufgezogen. Leer. Schubfach 3,4, 5 alle leer. Hier gab es leider nichts zu entdecken. Trotzdem bleibt er der Tisch der Tische. Der Notar betritt wieder den Raum beglückwunscht uns alle per Handschlag und wünscht uns für die Zukunft viel Erfolg. Wir schweben vor Leichtigkeit und Glücksgefühlen hinaus.

Die Rückreise
Unmittelbar vor der Tür findet ein weiterer Austausch und Pläneschmiederei statt. Ach fühlt sich das alles gut an. Wir haben es geschafft. Zwei Menschen glauben so fest an uns und unser Konzept das sie uns die Gründung einer GmbH ermöglicht haben. Wahnsinn! Aber nun geht es richtig los. Jetzt aber erstmal ein bisschen feiern. Doch wie kommen wir nach Hause? Alle mit der BVG? Da bietet sich der liebe Frank Sippel doch tatsächlich erneut als Chauffeur an. Erneuter Wahnsinn. Eben verhilft er uns zur Gründung eines Unternehmens und nun werden wir von ihm auch noch chauffiert. Das Wetter ist immernoch wunderbar. Das Gefühl der Freude wird nochmals angereichert. Ach wie herrlich ist dieser Tag. In der Malze folgen dann weitere gute Gespräche, ein kleiner Snack und ein paar Bier zum Anstoßen im Sonnenuntergang. Erschöpft aber überglücklich endet dieser absolut beeindruckende Tag.



2 Kommentare

  1. Antworten

    Robert Dennhardt

    19. Oktober 2016

    Glückwunsch.

    • Antworten

      Philipp-Admin

      19. Oktober 2016

      Vielen lieben Dank Robert!


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